Psyche

Als erstes einmal, Hundepsychologe ist keine geschützter Begriff und jeder kann sich so nennen wenn er will.

Und da ist auch das große Problem an der Sache. Man weiß nicht an wen man gerät und kann sich mangels Marktübersicht keine wirkliche Preisvorstellung machen.

Die zweite Sache ist die Notwendigkeit. Aus welchen Gründen will man einen Psychologen einsetzen? Man sollte hier nicht den Fehler machen und den Hund zu sehr vermenschlichen, denn es ist und bleibt nun mal ein Hund.

Desweiteren muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Therapie im Endeffekt darauf hinauslaufen wird, dass sich das Verhalten des Herrchens ändern muss. Denn da ist auch der einzige Hebel den man ansetzen kann um das Verhalten eines Hundes zu verändern. Oder glaubt hier jemand das ein Hund für ein psychologisches Gespräch oder logische Argumente zu haben ist?

Bevor man also solch einen Schritt wagt sollte man sich zuerst einmal an die eigene Nase fassen und nach Gründen suchen die evtl. für das sonderbare Verhalten des Hundes verantwortlich sind.

Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, dass ein guter Hundepsychologe ein Zertifikat vorweisen kann, welches man auf einer entsprechenden Homepage nachkontrollieren kann. Dabei sollte man sich über Tiefgang und Ausbildungsinhalte erkundigen. Der Therapeut sollte auch bemüht sein den Hund individuell kennen zu lernen und man muss auch selbst mit dem Therapeuten klarkommen.

Hier sollte man sich ruhig die Zeit nehmen und mehrere Therapeuten vergleichen, denn durch Scharlatanerie kann sehr viel kaputt gemacht werden, sowohl Psyche als auch auf Dauer Gesundheit des Hundes.