Anpassen der Nahrung

Bei Hunden spielen viele Faktoren eine Rolle wenn es darum geht die Nahrung an die Bedürfnisse des Hundes anzupassen. Die Rasse hat jedoch damit nichts zu tun, da jedem Hund vom Pekinesen bis zum Schäferhund das Verdauungssystem des Wolfes innewohnt und lediglich der Bedarf je nach Größe und Aktivität eine entscheidende Rolle spielt.

Hier geht es vor allem um Verträglichkeiten und Energiebedarf. Der Energiebedarf ist natürlich auch an das Alter des Hundes gekoppelt genauso wie an die „Lebensphase“. Beispielsweise Welpenstadium oder Trächtigkeit.

Auch sollte man sich hier im Klaren sein, dass Futter nicht nach Gewicht, sondern nach Abbaubarkeit gefüttert werden sollte. Futter mit wenig abbaubaren Inhaltstoffen muss in größeren Mengen verfüttert werden und daraus ergibt sich auch eine größer Menge an Kotabgabe. Das Tier soll ja nicht unnötig zunehmen oder abnehmen.

Als Faustregel für gesunde Hunde ohne spezielle Lebenslage orientiert man sich hier am Gewicht des Hundes und der Joule Angabe des Futters. Hieraus ergibt sich dann die benötigte Futtermenge pro Tag:

2kg – 850 Joule

5kg – 1700 Joule

10kg – 2900 Joule

15kg – 3800 Joule

20kg – 4700 Joule

30kg – 6500 Joule

60kg – 10500 Joule

Meist gibt der Futtermittelhersteller auf dem Futter schon die benötigte Menge an und man kann sich das ganze auch ersparen.

Hier sollte man auf regelmäßige Fütterungszeiten achten und im Zweifelsfall lohnt sich auch eine Beratung beim Tierarzt.

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